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Das Dorf Klitzschen liegt südwestlich der renaissancezeitlichen Stadt Torgau in einer leichten Senke der Leipziger Tiefebene zwischen der Dübener Heide nördlich und der Dahlener Heide südlich. Klitzschen wird 1251 erstmalig urkundlich als Klitsene (Klitsowe) erwäht. Der Orstname ist slawisch und bedeutet Ruf, Schrei was möglicherweise auf das feuchte Umland mit zahlreichem Vogelbestand schließen läßt.

Die romanische Dorfkirche mit umgebendem Friedhof befindet sich östlich des Angers auf einer kleinen Anhöhe. Es handelt sich um eine kleine Saalkirche um 1200 erbaut. Dendrochronologische Untersuchungen des in situ verbauten Holzes im Chor ergaben ein Fällungsdatum Beginn 1145 bis 1220. Die Holzart ist Eiche. Als Baumaterial wurde Naturstein in sandigem Mörtel verwendet. Der Bruchstein wurde aus den im Umfeld liegenden Steinbrüchen gewonnen. Die Eckverbände sind aus Raseneisenstein, ebenso die Gewände der ältesten Fenster und des Südeinganges. Aus romanischer Zeit sind die Obergadenfenster in Schiff und Chor z.T. vermauert sowie das Ostfenster in der Apsis erhalten. Im Inneren der Kirche finden sich Zeugnisse der Romanik, Gotik, Renaissance bis neuzeitliche Einbauten.

Blick von Südost auf die romanische Saalkirche aus Naturstein unter Verwendung von Raseneisenstein als  Eckverbindung und Schmuckelement des Ostfensters und des Südeingangs.



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